Jahresausflug ins Kleinwalsertal – Besuch der Union-Schützengilde Kleinwalsertal

Vom 17. bis 19. Mai führte es den Schützenverein zum Jahresausflug ins Kleinwalsertal. Dort besuchten die Neidlinger Schützen u. a. die Kameraden der Union-Schützengilde Kleinwalsertal. Hier kam der Kontakt über die Verwandtschaft des dortigen Schützenmeisters nach Neidlingen zu Stande.
Doch auch neben diesem Treffen gab es für die Neidlinger im Kleinwalsertal einiges zu erleben.
Die Ausflügler starteten am Freitagnachmittag und ließen den Abend bei einem Drei-Gänge-Menü im Hotel in Hirschegg gemütlich ausklingen. Am Morgen des Samstags brach die rund 20-köpfige Gruppe schon früh in Richtung „Breitachklamm“ auf.

Durch diese enge Schlucht drängte sich der Fluss „Breitach“ in spektakulärer Weise. Ein ums andere Mal konnten dabei sehr beeindruckende Bilder geknipst werden. Zum Mittagessen ging es wieder zurück ins Hotel, bevor am Nachmittag eine Führung an der Skiflugschanze in Oberstdorf stattfand. Die „Heini-Klopfer-Skiflugschanze“ ist eine vor nur fünf Flugschanzen auf der ganzen Welt, auf der die Skispringer bis zu 240 Meter fliegen können. Während der Führung lernten die Teilnehmer so einiges wissenswertes über die Schanze und das Skifliegen. Beeindruckend war natürlich auch die Besichtigung des freistehenden Schanzenkopfes, der eine super schöne Aussicht auf die Allgäuer Bergwelt und den nahegelegenen „Freibergsee“ bot.

Zum Abend hin war dann das Treffen mit den Schützenkameraden aus dem Kleinwalsertal angesetzt. Die Neidlinger wurden freundlich mit einem zünftigen Abendessen empfangen. Gegen später wurde noch ein kleiner „Spaßwettkampf“ ausgetragen. Dabei wurden immer Teams mit vier Schützen gebildet, die gegeneinander antraten. Das ungewöhnliche war für die Neidlinger dabei, dass sie auflegen durften. In Österreich gab es nämlich eine Disziplin, bei dem man den Ellbogen auflegen durfte. In diesem ungewohnten Modus verloren die Neidlinger zumeist ihre Duelle - einzig das Team um Vorstand Kurt und Matthias Braun konnte die Ehre der Neidlinger Schützen mit einem Sieg hochhalten. Ebenfalls erwähnenswert war das Bestergebnis des Abends, das Julia Pfeifer erzielte.
Doch vordergründig ging es hierbei darum, Spaß zu haben. Als Gastgeschenk brachten die Neidlinger übrigens Spezialitäten aus dem Lindachtal mit. So wurde das mitgebrachte Destillat und der schwäbische Whiskey noch am selben Abend von den Kleinwalsertalern verköstigt.
Auch am Sonntag hieß es nochmal früh aufstehen. Eine Wanderung führte die Ausflugsgruppe etwas oberhalb des Kleinwalsertals mit guter Aussicht in Richtung Mittelberg. Da die Bergfahrt mit der Walmendingerhorn-Bahn im Hotelpreis mitinbegriffen war, nahm man auch diese Möglichkeit gerne wahr. Dort oben herrschten allerdings noch tief winterliche Bedingungen.

Gegen 15 Uhr trat die Gruppe wieder die Heimreise an. In Ofterschwang wurde allerdings noch ein kleiner Zwischenstopp eingelegt. Hier stand noch eine Käsereiführung auf dem Programm. Hier erhielten die Teilnehmer interessante Hintergrundinformation zur Käseherstellung im Allgäu und nahmen die Möglichkeit noch vor Ort einkaufen zu können gerne wahr.
Der Abschluss des diesjährigen Ausflugs fand dann traditionell im Neidlinger Schützenhaus statt.

Max Braun gewinnt als Junior den internationalen Wettkampf der Erwachsenen in Pilsen

Anfang Mai reiste Max Braun erneut nach Pilsen (Tschechien) um beim dortigen Grand Prix der Sportschützen teilzunehmen.
Gleich im ersten Wettkampf zeigte er eine hervorragende Leistung und gewann in der Disziplin Kleinkaliber Liegend 60 Schuss den Wettkampf. Bemerkenswert dabei: Als Junior durfte Max – dank seiner starken Leistungen der letzten Monate – schon bei den Erwachsenen starten. Mit sehr konstanten sechs 10-Schuss-Serien (alle auf Zehntelwertung) auf hohem Niveau lag er von Beginn an in Front und gab seine Führung auch nicht mehr ab. Am Ende aller 60 Schuss standen für Max 630,6 Ringe zu Buche. Dieses Ergebnis war gleichbedeutend mit dem inoffiziellen Weltrekord eines Junior in dieser Disziplin. Inoffiziell aus dem Grund, weil der Grand Prix in Pilsen zwar international besetzt, aber nicht von der ISSF (International Shooting Sport Federation) ausgerichtet wird. Auch wenn der Weltrekord nicht offiziell war, den Sieg bei den Erwachsenen konnte Max niemand nehmen. Herzlichen Glückwunsch!

Nach diesem Sieg standen für ihn noch zwei weitere Wettkämpfe an. Als zweites war er auch im Kleinkaliber 3x40 Schuss am Start. Auch hier war Max rekordverdächtig unterwegs. So schoss er z. B. einen neuen (inoffiziellen) Deutschen-Junioren-Rekord. Mit diesem guten Ergebnis von 1173 Ringen verpasste er als Vorkampf-Neunt-Platzierter nur ganz knapp das Finale der besten acht Schützen. Knapp war es dabei sprichwörtlich, denn auf den Achten fehlten ihm nach 120 Schuss gerade Mal die Winzigkeit von einem Ring. Doch für Enttäuschung war keine Zeit. Bereits am nächsten Tag stand der dritte Wettkampf für Max an. Zum Abschluss dieses Mal mit dem Luftgewehr. Im Stehend-Anschlag hieß es erneut 60 Schuss auf Zehntelwertung abzugeben. Erneut zeigte er mit 625,6 Ringen einen guten Wettkampf. Am Ende sollte es für Platz 12 reichen.

Die Reise ins tschechische Pilsen war für Max also einmal mehr sehr lohnenswert. Herzlichen Glückwunsch zur Feuertaufe bei den Erwachsenen!

Neidlinger erneut beim 100-Schuss-Marathon in Wißgoldingen erfolgreich

Bereits zum zweiten Mal waren die Neidlinger Luftgewehrschützen in Wißgoldingen – zwischen Geislingen und Schwäbisch Gmünd gelegen – beim 100-Schuss-Marathon am Start. Nachdem im Vorjahr Julia Pfeifer und Matthias Braun jeweils in der Einzelwertung vordere Plätze belegten, konnten die Neidlinger in diesem Jahr sogar eine komplette Mannschaft stellen. Diese Mannschaft – bestehend aus vier Schützen – wurde von einem hoffnungsvollen Nachwuchstalent aus Köngen, Noah Zangl, vervollständigt. Prompt gewann diese Mannschaft aus Julian Hitzer, Julia Pfeifer, Noah Zangl und Matthias Braun mit einigem Abstand die Mannschaftswertung vor dem SV Göggingen und dem SV Hattenhofen. Die Reise nach Wißgoldingen hatte sich also schon in jedem Fall ausgezahlt. Doch auch in der Einzelwertung räumten die Neidlinger ab. Nicht weniger als vier Podestplatzierungen sprangen dabei für die Lindachtalschützen heraus. Die beiden Nachwuchstalente Noah und Julia belegten jeweils Platz drei und zwei innerhalb der Jugendwertung. Martin Zangl – ebenfalls aus Köngen – belegte einen hervorragenden zweiten Platz in der Wertung der Herren Altersklasse. Matthias sicherte sich mit dem besten Ergebnis eines Neidlingers in Wißgoldingen den dritten Platz in der Allgemeinen Herrenklasse.
Julian Hitzer belegte ebenfalls einen guten siebten Platz. Auch Michael Pfeifer konnte mit seinem 21. Platz zufrieden sein.
Die Teilnahme für die Neidlinger bei dieser speziellen Wettkampfform war also einmal mehr war absolut lohnenswert. Neben Pokalen gab es auch Geldpreise für die Sieger und Platzierten.

Hier die Ergebnisse im Überblick:

Mannschaftswertung Allgemeine Klasse LG
1. SV Neidlingen            3.988,0 Ringe

2. SV Göggingen             3.954,8 Ringe
3. SV Hattenhofen           3.948,1 Ringe

7. SK Wißgoldingen         3.735,2 Ringe

Einzelwertung Allgemeine Klasse LG
1. Benjamin Ulm              1.023,3 Ringe
2. Julia Haupt                   1.018,2 Ringe
3. Matthias Braun           1.010,1 Ringe

7. Julian Hitzer                999,6 Ringe
21. Michael Pfeifer          951,8 Ringe


Einzelwertung Altersklasse LG
1. Dieter Mück                  998,8 Ringe
2. Martin Zangl                977,6 Ringe
3. Hubert Hanke               959,7 Ringe

Einzelwertung Jugendklasse LG
1. Jonas Sigmund             1.015,4 Ringe
2. Julia Pfeifer                  1.000,1 Ringe
3. Noah Zangl                     978,2 Ringe

 

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