Erste Luftgewehrmannschaft trainiert auch in der Wettkampfpause

Traditionell starten die Rundenwettkämpfe für die erste Luftgewehrmannschaft immer im September und enden im Januar. Innerhalb dieser fünf Monate gibt es aber lediglich vier Wettkampftage, was zu einer Unterbrechung im Dezember führt. Da die in der Tabelle führenden Neidlinger aber im Rhythmus bleiben wollten, vereinbarte man kurzerhand ein Training und einen Testwettkampf für die Zeit zwischen den Jahren. Doch die erste Mannschaft trainierte nicht alleine. Auch Michael Pfeifer nutzte die Gelegenheit zum Training, außerdem kündigte sich hochklassiger Besuch aus der Verbandsliga an. Mit Lydia Schiele, die im Rahmen des Bezirks-KO-Pokals einmal in Neidlingen zu Gast war und mit ihren 394 Ringen zwischenzeitlich den Neidlinger Standrekord hielt, war die Trainingsgruppe komplett. So wurden am Nachmittag des 30. Dezember bis zu 90 Schuss gemacht. Dabei setzte man auf unterschiedliche Trainingsreize, um für den abschließenden Wettkampftag im Januar bestens gerüstet zu sein. Da man aufgrund des Vorsprungs in der Tabelle schon fast sicher mit dem Aufstieg in die Verbandsliga planen konnte, wurde auch gleich eine wichtige Personalie für die nächste Saison geklärt. Die „Gastschützin“ Alina Bartz wird dem SV Neidlingen auch in der Saison 2018/2019 erhalten bleiben. Damit werden die Neidlinger auch in der Verbandsliga über eine ähnlich starke Mannschaft verfügen wie in diesem Jahr in der Landesliga. Ob Max Braun als Deutscher Meister in der Mannschaft über die aktuelle Saison hinaus verbleibt, konnte aber noch nicht geklärt werden. Als einer der besten deutschen Nachwuchstalente bekommt er sicherlich das ein oder andere Angebot von Mannschaften aus der ersten und zweiten Bundesliga. Teil einer solch hochklassigen Mannschaft zu sein, ist natürlich für den ehrgeizigen Max schon sehr verlockend. Auf der anderen Seite wäre bei einem Verbleib von Max auch ein erneuter Durchmarsch – dieses Mal durch die Verbandsliga – recht wahrscheinlich. Denn bereits zwei Mal gelang den Neidlingern in dieser Saison ein Mannschaftsergebnis zu erzielen, mit dem man in der zweiten Bundesliga hätte mitmischen können. Er hätte damit über kurz oder lang die einmalige Chance mit seinem Heimatverein ähnlich hochklassig zu schießen, wie in einer fremden Mannschaft. Ein Privileg über das sich im hart umkämpften Schießsport nicht viele freuen können.  

Doch nur das Training an diesem Tag war noch nicht genug für die fleißigen Neidlinger. Abends stand noch ein Testwettkampf zusammen mit den Schützenkameraden aus Hattenhofen an. Auf der großen und hochmodernen Anlage des SV Hattenhofen wurden dann gemischte Mannschaften gebildet, sodass sich sieben Duellpaarungen ergaben. Die wohl spannendsten Duelle waren dabei Max gegen Lydia und Julia gegen Matthias. Max gewann das hochklassige Aufeinandertreffen mit 389 zu 387 Ringen und wurde dabei richtig gefordert. Das beste Ergebnis aber lieferte Heiko Pokorny ab. Mit 390 Ringe stahl er dieses Mal Max ein wenig die Show. Im Duell Julia gegen Matthias ging es sehr sehr knapp zu. Zunächst schien Julia die besseren Karten zu haben. Doch Matthias blieb dran und nutze die kleine Schwäche von Julia in der letzten Serie. Denkbar knapp konnte er dann mit einem Ring Vorsprung das Duell für sich entscheiden.
Abgerundet wurde dieser Tag mit einem Finale nach internationalem Standard so wie es z. B. auch bei den Olympischen Spielen praktiziert wird. Hierbei startet man als Einzelschütze und alle absolvieren zunächst zehn Schuss. Nun folgen jeweils zwei Schüsse, die auf die zuvor gemachten zehn Schüsse hinzuaddiert werden. Im Anschluss muss jeweils der schlechteste Schütze das Finale verlassen. Dieser Modus ist sowohl für die Zuschauer als auch für die teilnehmenden Schützen extrem spannend, da sich die Konstellationen laufend ändern können. Besonders spannend war es im Kampf um Platz drei, hier duellierten sich erneut Julia und Matthias. Da sie auf den Ring genau gleichauf lagen, musste das Finale sogar für einen Stechschuss unterbrochen werden. Hier hatte nochmals Matthias leicht die Nase vorne. Jedoch konnte er nicht mehr in das Duell um den ersten und zweiten Platz eingreifen, da sein Rückstand schon zu groß war. Lydia revanchierte sich für die Duellniederlage im 40-Schusss-Wettkampf zuvor, indem sie im Finale Max keine Chance ließ und sich „eiskalt“ den ersten Platz sicherte. Max nahm das jedoch sehr professionell auf und gratulierte der Siegerin fair. Auch das gehört zu einem guten Sportler dazu, man kann nicht immer gewinnen. Dieses Finale war der würdige Abschluss für ein sehr gelungenes Training. Einem erfolgreichen abschließenden Wettkampftag im Januar steht damit nichts mehr im Wege. Am 14. Januar möchten die Neidlinger Schützen nicht nur den Aufstieg in die Verbandsliga in trockene Tücher bringen, sondern sich zudem noch den Meistertitel der Landesliga holen.  
Ein Dankeschön möchte der SV Neidlingen an die Schützenkameraden aus Hattenhofen richten, die diesen Testwettkampf und das Finale organisiert haben. Jederzeit stehen die Türen des Neidlinger Schützenhauses für einen Gegenbesuch offen.

 

Vereins- und Betriebspokal 2019

Die Ergebnisse stehen fest. Der Schützenverein Neidlingen dankt allen Teilnehmern und Sponsoren!

 

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